Rund 40 Vertreter aus den Kirchengemeinden wurden beim Workshop am 2. Mai darüber informiert, was die Umsatzsteuerpflicht ab 2021 für Ihre Kirchengemeinden bedeutet. Neben der Information ging es an diesem Abend besonders darum, welche Vorarbeiten

bis Ende 2020 zu leisten sind, damit ab 2021 auf der Basis einer vollständigen Buchführung in der Verrechnungsstelle Umsatzsteueranmeldungen abgegeben werden können.

Zunächst einmal müssen alle für die Umsatzsteuer relevanten Sachverhalte ermittelt werden. Alle Aktivitäten im kirchlich-hoheitlichen Bereich werden auch nach 2020 weiterhin nicht umsatzsteuerpflichtig sein. Dort, wo sich Kirchengemeinden wirtschaftlich betätigen, muss künftig Umsatzsteuer bezahlt werden. Es wird nun zuerst darum gehen, die einzelnen Tätigkeiten diesen beiden Bereichen (wirtschaftlich oder hoheitlich) zuzuordnen. Dies muss auf allen Ebenen der Kirchengemeinde, also

  • in der Pfarrverwaltung
  • in den Kindergärten
  • in der Seelsorge und
  • für alle Gruppierungen

erfolgen. Geschäftsvorfälle, die jetzt schon im Haushalt abgebildet sind, können über uns – ggfs. zusammen mit den Mitarbeitenden in den Pfarrbüros – ermittelt werden. Um den Bereich der Kindergärten kümmern sich unsere Geschäftsführer/innen. Mit den Mitarbeitenden der Pfarrbüros besprechen wir beim Workshop am 15. Mai das weitere Vorgehen.

Für die Gruppierungen bieten wir Ihnen an, dass wir mit allen Verantwortliche Ihrer Gruppierungen bei einem Informationsabend die zu erledigenden Aufgaben besprechen. Die Verwaltungsbeauftragten werden in der kommenden Woche mit den Verantwortlichen der Kirchengemeinde besprechen, ob wir einen solchen Abend bei Ihnen anbieten sollen. Die Einladungen dazu sollen dann bis Mitte Mai verschickt werden. Der Abend kann dann nach den Pfingstferien stattfinden.