Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und die GEMA haben sich nun doch noch auf die Fortführung des Pauschalvertrags für Konzert- und Gemeindeveranstaltungen geeinigt. Er regelt die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken der Musik bei Konzerten und Aufführungen

von Pfarreien, Gemeinden oder anderen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft. Inhaltlich tritt damit die frühere Pauschalregelung wieder in Kraft.

Für katholische Gemeinden und Einrichtungen bedeutet die Einigung eine erhebliche Erleichterung. Sie brauchen die Nutzung von Musik bei ihren Veranstaltungen ab sofort nicht mehr einzeln bei der GEMA zu lizenzieren. Durch den Konzert- und Gemeindevertrag ist die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken stattdessen wieder pauschal abgedeckt.

Durch die Nutzungspauschale sind nunmehr wieder diese Veranstaltungen der Kirchengemeinden seit dem 1. Januar von der Melde- und Gebührenpflicht befreit

  • die Nutzung von Musik bei gottesdienstlichen Feiern;
  • Hintergrundmusik (nicht Tanzmusik) bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde;
  • Unterhaltungsmusik bei einem Gemeindefest im Jahr;
  • Unterhaltungsmusik bei einem Kindergartenfest im Jahr;
  • Unterhaltungsmusik bei einer adventlichen Feier im Jahr;
  • Unterhaltungsmusik (vom Tonträger) bei einer Seniorenveranstaltung im Monat.

Für Kirchenkonzerte gilt, dass diese zwar gebührenbefreit sind allerdings der GEMA gemeldet werden müssen. Deshalb müssen Sie von jedem Konzert das Programm an uns schicken. Ihre Verwaltungsbeauftragten übernehmen dann die Meldung für Sie.

Alle anderen Veranstaltungen sind melde- und gebührenpflichtig. Auch diese Meldungen übernehmen wir weiterhin für Sie, wenn Sie uns spätestens eine Woche vorher darüber informieren. Bitte nehmen Sie deshalb rechtzeitig Kontakt mit Ihrer/Ihrem Verwaltungsbeauftragten auf.

Bereits in 2018 gezahlte Rechnungen werden von der GEMA zurückerstattet.